Die besten Beiträge aus unseren bisherigen Katalogen

In mehr als einer Dekade haben wir etliche Kataloge veröffentlicht. Darin wurden nicht nur immer unzählige Produkte präsentiert, sondern auch stets redaktionelle Texte verfasst, die Ausdruck unserer Leidenschaft für das sind was wir tun! Eine Auswahl dieser, unserer Meinung nach, gelungensten Geschichten stellen wir Ihnen hier vor. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen. 





Auf ein Wort…
(Vorwort aus unserem Katalog 2008)


Sprechen wir doch offen zueinander: Haben Sie auch manchmal das Gefühl, dass Ihre innere Uhr mit Ihrem persönlichen Lebensrhythmus nicht mehr so ganz Schritt zu halten vermag? Fällt es Ihnen ebenso schwer, die wenigen ruhigen Momente, die der Alltag zulässt, dann auch wirklich bewusst zu „genießen“? Sind Sie so wie wir der Meinung, dass das Leben einfach zu kurz ist, um sich mit dem Zweit- oder Drittbesten zufrieden zu geben?

Aus unserer Sicht ist Genuss nicht der edle Inhalt einer Flasche oder der süße Kern einer Praline, sondern die Summe verschiedenster Faktoren. Haben Sie den Mut, sich für eine Weile vom Diktat der Zeit zu lösen! Atmen Sie tief durch und verdrängen Sie wenigstens für einige Minuten jeden belastenden Gedanken. Im zweiten Schritt schärfen Sie Ihre Sinne. Inhalieren Sie den Duft in vollen Zügen, ergründen Sie ihn. Lassen Sie die Finger über das verwelkte Etikett gleiten. Wiegen Sie das süße Etwas zwischen Ihren Fingern hin und her. Und dann, lassen Sie Ihren Gaumen urteilen. Nicht alles auf einmal! Ganz langsam, Stück für Stück oder Schluck für Schluck. Ein sinnliches Prickeln auf der Zunge, eine zart schmelzende Erfahrung, eine verführerisch delikate Geschmacksoffenbarung. Fast unbemerkt haben Sie den Fuß über die Schwelle in eine andere Welt gesetzt.
Eine letzte wichtige Erkenntnis fehlt Ihnen allerdings noch, um den Gipfel dieser Erfahrung zu erreichen. Dazu schließen Sie nun Ihre Augen und stellen Sie sich die Menschen vor, die für dieses besondere Geschmackserlebnis verantwortlich sind. Der innovative Winzer, der diesen Strauß an  Aromen für Sie kreiert hat. Die resolute Bauersfrau, die mit Enthusiasmus und überlieferten Rezepten ihrer Vorfahren eine Gourmetsensation erschaffen hat. Sehen Sie, wie er Tag für Tag in seinen Weinberg hinauszieht um sorgfältig seine Reben zu pflegen oder wie sie gerade in ihrer kleinen Küche über die fehlende Zutat für ihre neueste Spezialität grübelt? Gäbe es sie nicht, wäre Ihnen dieses köstliche Erlebnis verwehrt geblieben. Sind Sie nicht gespannt, wer diese Leute wirklich sind?

Bei Apropos Geschenk tun wir alles dafür, dass Sie dieses intensive Erlebnis so oft wie möglich erleben können. Unsere Geschenkvorschläge enthalten ausschließlich hochwertige und exklusive Produkte, die wir über ausgesuchte Klein- und Familienbetriebe aus der ganzen Welt beziehen. Doch „nur“ die beste Qualität anzubieten reicht uns nicht aus. Darüber hinaus liegt uns am Herzen, dass Sie mit unseren Geschenken dieses besondere Gefühl verspüren werden, dass wir soeben beschrieben haben. Deshalb liegt unseren Kombinationen stets eine individuell erstellte Produktbeschreibung bei, die nicht nur amüsante Anekdoten und informatives Hintergrundwissen beinhaltet, sondern sich ebenso bemüht, Sie in eben diese entspannte Atmosphäre hineinzuführen.

Vielleicht werden Sie genau diese Emotionen bereits beim Durchstöbern unseres Kataloges empfinden, denn auch hier wollen wir mit stimmungsvollen Bildern und Texten mehr erschaffen als eine reine Auflistung unserer Artikel und Dienstleistungen. Aber überzeugen Sie sich doch einfach selbst und tauchen Sie ein in das ungewöhnliche Genuss-Erlebnis. Wir wünschen Ihnen viele ungestörte Stunden und sinnliche Erfahrungen.

Ihr Apropos Geschenk – Team  

 


Grappa - Levis Erben

So recht wollte man es nicht glauben, als am 1. Mai 2008 vom piemontesischen Neive aus eine traurige Nachricht um die Welt ging. Der „uomo selvatico“, der Mann des Waldes, wie er sich selbst bezeichnete, ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Romano Levi, die lebende Legende unter den Grappabrennern, war für die Gemeinschaft der Grappianer eine besondere Galleonsfigur. Mit gerade einmal 17 Jahren übernahm Romano 1945 die Destille seines Vaters. Bis zu seinem Tod arbeitete der sympathische und lebenslustige Eigenbrödler hier mit nahezu antiken Gerätschaften, die man in einem modernen Betrieb kaum noch finden wird. Kaum zu glauben, doch das spätere Markenzeichen seines Tresterbrandes entstand aus der Not heraus. Wegen Geldmangels war Levi eine Zeit lang gezwungen, seine Flaschenetiketten handschriftlich auf abgerissenen Papierfetzen zu erstellen. Die immer kunstvolleren Etiketten, die so mit der Zeit entstanden, lassen Sammlern heute das Wasser in den Augen zusammenlaufen. Noch zu Beginn dieses Jahres (Anm. der Redaktion: Jahr 2008) hatte der Preis für eine echte Levi-Grappa ein Rekord-Niveau von ca. 300,- Euro erreicht. Nun, nach seinem Tod, wird wohl mit weiteren Steigerungen zu rechnen sein.

Doch wer wird das Vermächtnis des großen Romano Levi antreten? Soll das Dahinscheiden des Meisters wirklich bedeuten, dass es bald unmöglich sein wird eine ehrliche Grappa zu erstehen? Glücklicherweise nicht! Jedenfalls nicht solange es Menschen wie Giuseppe Castelli gibt. Unser Favorit unter den Grappaioli des Piemonts teilt nicht nur die Leidenschaft für die Kunst der Destillation mit Romano Levi, sondern hat außerdem noch eine weitere interessante Verbindung mit dem Grappa-Paten vorzuweisen. So war es Castellis Vater, der 1963 die Grappabrennerei von Eugenio Levi abkaufte, welcher wiederum der Onkel des berühmten Romano war. Durch die günstige Lage des Städtchens Cortemilia und die Nähe zur Langhe, einer der wichtigsten Regionen für den Weinbau Italiens, freut sich der Brennmeister über einige der besten Trester der Welt, die ihm als Ausgangsstoff für seine ausgezeichnete Grappa dienen. Vollmundig, harmonisch und von rauer Schönheit. So wie der Castelli-Tresterbrand sollte unserer Auffassung nach eine Grappa schmecken.

Allerdings wird der gute Castelli noch einige Jahre benötigen, um den Kultstatus der Familie Berta zu erlangen. Die Nobeldistille aus Mombaruzzo verfügt mittlerweile untern Kennern über eine ähnliche Popularität und einen ebenso klangvollen Namen wie Romano Levi selbst. Paolo Berta hatte bereits sehr früh die wagemutige Idee, seine Grappa durch eine Lagerung im Holzfass zu veredeln. Heute ist diese Behandlung in den meisten Betrieben keine Besonderheit mehr; an die Klasse einer Berta-Grappa jedoch reichen trotzdem nur die wenigsten Erzeugnisse heran.

Sie sehen also, trotz des traurigen Abschiedes von Romano Levi werden Sie auch in Zukunft nicht auf eine gute Grappa verzichten müssen…

 

 


Piemont : Trüffel , Wein und die Haselnuss...
 
Als vermeintliche Expertin pflückt die laszive Claudia sie vom Baum, kostet und haucht ein schlichtes “Perfetto” in die Kamera. Noch heute ist im kultverdächtigen Werbespot die Rede von der verführerischen Piemontkirsche. Umso bizarrer wenn man bedenkt, dass die roten Früchte in dieser Gegend größtenteils ungenießbar sind. Höchste Reputation genießt hingegen die “tonda gentile”, die große Runde. Gemeint ist die Piemonteser Haselnuss mit ihrem unnachahmlichen Geschmack, der nicht nur die Brüder Ferrero aus Alba inspirierte.

Nicht selten ist beim Waldspaziergang die Begegnung mit einem Trifulau, sofern man in den frühesten Morgenstunden bereits auf den Beinen ist. Im Gegensatz zu seinen französischen Kollegen verlässt der piemontesische Trüffelsucher sich vollkommen auf die feine Nase seiner Hunde, da ihm das Schwein zu gierig nach den wertvollen Pilzen ist. Eine übliche Portion Trüffel für 2 Personen (ca. 20g) kann hier bis zu 60 Euro kosten.

Obgleich einer unwahrscheinlich großen Vielfalt an regionalen Spezialitäten und hochwertigsten Roherzeugnissen definiert die Gourmetwelt das Piemont jedoch durch einen einzigen Begriff: „Barolo“. Seit der Mediterranisierung unserer Essgewohnheiten, Mitte des 20. Jahrhunderts, sorgt dieser Ausnahmewein regelmäßig für Furore in den Verkostungsnotizen der Fachpresse. Der Name Barolo lockt uns allerdings auf eine falsche Fährte, denn er bezeichnet nicht wie üblich die zu Grunde liegende Rebsorte. Ähnlich der Klassifizierungen im Bordeaux umreißt er eine kleine, relativ überschaubare Lage um das gleichnamige Städtchen im Langhe-Gebiet. Nahezu ausschließlich dort bieten die Böden und klimatischen Bedingungen die Gegebenheiten für die Züchtung der höchst anspruchsvollen Nebbiolo-Traube. Im Zuge der kometenhaften Karriere dieser Rebe starteten Winzer auf der ganzen Welt Versuche zur Kultivierung, die jedoch weitestgehend unbeachtet blieben. Der tiefdunkle Rotwein mit dem Charakter welken Herbstlaubes und dem Aroma reifer Waldfrüchte ist und bleibt das Aushängeschild der Region Piemont.   


 

Fleur de Sel
 
Die Fleur de Sel (zu Deutsch: „die Salzblume“) ist das kostbarste Meersalz der Welt. Gourmets schwärmen ehrfürchtig vom „weißen Gold“, von der „Königin“ oder dem „Kaviar unter den Salzen“, sobald man sie auf dieses sehr gefragte Naturprodukt anspricht. Dabei ist die Herstellung dieses Feinschmeckersalzes, welches vorwiegend in bestimmten Küstengebieten Frankreichs, Spaniens und Portugals gewonnen wird, alles andere als aufwändig. Es braucht lediglich ein Auffangbecken an einem besonders flachen Küstenteil, spezielle klimatische Bedingungen und die Geduld des „Paludiers“, wie die Salzgärtner in Frankreich bezeichnet werden. Im Frühjahr bessert der Salzbauer seine Becken mit Lehm aus. Dann darf er sich vorerst zurücklehnen und voller Vorfreude die ersten, kräftigen Sonnenstrahlen des Sommers und den stetigen Westwind erwarten.

Dieses Zusammenspiel der Natur sorgt für ausreichend Verdunstung des Wassers. Auf der Oberfläche entsteht eine dünne Schicht feiner Kristalle, die vom Wind zu einer Art „Eisschicht“ zusammengedrängt werden. Es kann geerntet werden. Nun sind Erfahrung und Geschick des Paludiers gefragt. Vorsichtig wird das rosa schimmernde Endprodukt mit Holzschaufeln von Hand abgeschöpft. Eine nervenaufreibende Arbeit, denn wenn die Schicht zerstört wird, sinkt sie schnell zum Grund und darf nur noch als „gros sel“ in den Handel gebracht werden. Nach weiterer Austrocknung verliert das Salz die rosa Farbe und wird weiß.
Der Vergleich dieser Delikatesse mit herkömmlichem Meersalz wäre absurd. Im Gegensatz zu jeder Art von industriell gefertigtem Salz ist es frei von jeglichen Zusatzstoffen oder Konservierungsmitteln. Der hohe Anteil an Magnesium und Calciumsulfat bedingt den unnachahmlich intensiven Geschmack. Echtes Fleur de Sel adelt jede Speise und wird in der Regel ausschließlich zum Abschmecken bei Tisch verwendet, denn der Kochvorgang würde die vielen feinen Geschmacksnuancen zerstören.

 

 


Laguiole Messer

Die Stadt Thiers in der Auvergne ist ungefähr vergleichbar mit der Stadt Solingen in Deutschland. Seit 5 Jahrhunderten pulsiert hier das Herz der französischen Schneidwarenindustrie. Einige der besten Messer der Welt wurden hier für den einheimischen und internationalen Markt entwickelt und hergestellt. Das berühmteste unter ihnen ist jedoch ohne Frage das LAGUIOLE-Messer.
Das legendäre Taschenmesser mit seiner einzigartigen Form wurde von den Einwohnern der Stadt Laguiole (einer Kommune in der Auvergne) besonders geschätzt und über Generationen weitergereicht. Die Auswanderer dieser Gegend erhielten stets zum Abschied solch ein Messer und verbreiteten so diese Form in Frankreich und Europa. Heute gehört das Laguiole in gehobenen Kreisen zum guten Ton. Französische Staats- und Regierungschefs lassen es sich in der Regel nicht nehmen, ihren Gästen bei wichtigen Empfängen solch ein Messer zu überreichen.
Leider unterliegt das Laguiole jedoch keiner geschützten  Marken- oder Herkunftsbezeichnung, wodurch der Markt mit vielen minderwertigen Produkten überschwemmt wird. Deshalb sollten Sie sich vor dem Kauf eines solch edlen Schneidewerkzeugs immer ausreichend informieren. Neben der geschwungenen Form sind die Biene auf dem Messerrücken und das Nieten-Kreuz am Griff zwei unveränderliche Kennzeichen, die man an jedem Original finden sollte. Während sich selbst die Experten über die Herkunft der Biene nicht einig sind, weiß man zumindest über das Kreuz aus kleinen Nägeln, dass es den Bauern fernab der Heimat beim Beten diente. Sie versenkten das Messer einfach in der Erde und konnten so vor dem Kreuz niederknien.

Unter den 134 derzeit bekannten Laguiole-Schmieden stellt CLAUDE DOZORME eine interessante Ausnahme dar. Seit mehr als 100 Jahren setzt man hier nicht nur auf Tradition, sondern auch auf Innovation. Aus der fast alchimistischen Leidenschaft für das rohe Metall wurde das Familienunternehmen 1902 gegründet. Das selbst ernannte Ziel war und ist, damals wie  heute: Ein Endprodukt von perfekter Schönheit, welches sich in den Dienst des Menschen stellen soll. Deshalb war die Schmiede eine der ersten in Frankreich, die das bekannte Laguiole Messer als Küchen- und Besteckmesser etablierte. So lädt dieses Sortiment dazu ein, zunächst nur einige Messer anzuschaffen und die Sammlung daraufhin stetig zu erweitern.



 Spanien: Brandy und Zigarre
 
Sogar mancher Nichtraucher mag einräumen müssen, dass der sinnliche Duft einer guten Zigarre etwas für sich hat. Die exklusive Tabakware gehört besonders in Spanien genau so zum Abschluss eines opulenten Dinners wie ein hochwertiger Brandy!
Die Hochburg des populären Weinbrandes ist die Region um die Stadt Jerez de la Frontera an der Atlantikküste (der Namenszusatz „de la Frontera“ = „an der Grenze“, weist das Gebiet als lang umkämpfte Zone zwischen Christen und Mauren aus). Jerez, übrigens auch bekannt als legendäre Heimat des Sherry, produziert 90% der spanischen Brandys. Zudem rühmt sich der hier hergestellte Weinbrand als einziger weltweit mit einer von der EU zugelassenen Herkunftsbezeichnung. Das Erzeugnis Brandy de Jerez und seine Herstellung werden in der Folge von einem Kontrollorgan namens „Consejo Regulado“ unter strengsten Kriterien überwacht. Ein einzigartiges Destillationsverfahren und die ausgeklügelte Lagerung nach der „Solera Methode“ sind das Fundament des harmonisch vollendeten Aromas. Das Geheimnis der Solera-Methode ist keine jahrgangsweise Lagerung, sondern eine mehrstufige Reifung, bei der das Destillat eine Reihe verschiedener Fässer durchläuft. Das frische Destillat aus Behältern der ersten Reihe wird nach einem Jahr teilweise entnommen und mit dem Destillat der zweiten Reihe vermählt. Aus dem Fass der zweiten Reihe wurde zuvor der gleiche Teil in ein Fass der dritten gepumpt. Bisweilen ist dieses Verfahren bei Spitzen-Brandys in bis zu 12 Stufen aufgeteilt. Ausschließlich der Inhalt der letzten Reihe ist Grundlage für das fertige Produkt, welches nochmals zum Teil Jahre oder Monate lagert bevor es auf Flaschen gezogen wird. Ergebnis dieser aufwändigen Herstellungsweise ist eine enorme Aromakonzentration und eine schier unerschöpfliche, geschmackliche Komplexität. 

 



Portugal: Niepoort

 
Eines der kleinsten und eines der feinsten Portweinhäuser wurde 1842 von Eduard Kebe gegründet. Die Fachzeitschrift „Wine Spectator“ verglich die Rolle des Unternehmens einmal mit der von „Krug“ in der Champagne. Seit den Anfangstagen bilden die Weine von Niepoort eine Klasse für sich.
Mag der sympathische Mann auf dem Foto auch nicht unbedingt wie der typische Winzer anmuten, so ist er doch einer der derzeit erfolgreichsten und unkonventionellsten Weinmacher der iberischen Halbinsel. Dirk van der Niepoort trat 1987 als fünfte Generation in das 166 Jahre alte Unternehmen ein.

Während seiner Lehr- und Studienjahre, die ihn u.a. nach Kalifornien und ins Napa Valley führten, sammelte er viele verschiedene Eindrücke, die er heute erfolgreich in seine Arbeit einfließen lässt. Mit sichtlicher Freude spielt Dirk die Rolle des Visionärs und verpasste dem leicht angestaubten Image der Kellerei einen neuen Anstrich. So nahm er sich bei den hauseigenen Portweinen nicht nur besonders dem Thema Late Bottled Vintage an, welches in vielen Häusern immer noch stiefmütterlich behandelt wird, sondern erweiterte das Sortiment auch so ganz nebenbei um eine Reihe von ausgezeichneten Tischweinen. Nur wenige beherrschen wie er das Zusammenspiel von Tradition und Moderne. Die internationale Fachpresse zeigt sich beeindruckt:

„Dirk van der Niepoort räumt nicht nur beim Port auf, er produziert wohl auch Portugals beste Tischweine (....) Portugal wie es Spaß macht.“
(Vinum, Februar 2004)

„Der Wein müsste eigentlich auf den Drogenindex, denn davon kann man nicht genug kriegen.“
(Weinwelt)


Deutschland: Direkt vom Erzeuger

Biologisch! Ökologisch! Diese Schlagwörter sind zu echten Verkaufsargumenten geworden. Die Sehnsucht nach einer gesunden und mit der Umwelt einvernehmlichen Ernährung ist vom schnellen Trend zum wahren Zeitgeist geworden. Doch bei aller Liebe zu solch wohlklingenden Zusätzen wie „organic“ und „wellness“ tritt ein ebenfalls sehr wichtiges Merkmal unserer Lebensmittel in den Hintergrund: Der Geschmack! Oder ist „bio“ auch immer gleichbedeutend mit „lecker“? Wohl kaum!
Anders sieht es da schon beim kleinen Bauern vor der Stadt oder beim liebenswerten Metzger von nebenan aus. Mit Erstaunen stellen wir fest, dass hier schon immer alles „bio“ war, wenn auch nicht unbedingt von einer Kontrollstelle zertifiziert. Und das vielleicht auch nur, weil es dem betreffenden Erzeuger zu lästig erschien, er es nicht besser wusste oder er einfach nur zu sehr damit beschäftigt war ein gutes Produkt herzustellen, anstatt blind dem Biowahn zu verfallen. „Hausgemacht“, „wie bei Muttern“ und sogar das fast vergessene „Made in Germany“ haben die alte Haut abgestreift und gelten mittlerweile wieder als echte Qualitätssiegel. Warum? Ganz einfach! Weil es „zuhause“ immer noch am Besten schmeckt. Gerne und oft erliegen wir dem Charme der mediterranen Küche oder starten aufregende Exkursionen in die Nouvelle Cuisine. Allerdings wird jeder noch so anspruchsvolle Gourmet einräumen müssen, dass seine Großmutter über einen beträchtlichen Fundus ausgezeichneter Rezepte verfügte und mit einer ausgesprochenen Kochkunst gesegnet war.

Die verschiedensten, regionalen Spezialitäten, die wir für Sie wieder entdeckt haben, sollen in Ihnen dieses Gefühl der Heimkehr wecken. Möglicherweise ist nicht jeder Artikel im Bereich „Gutes aus Deutschland“ mit dem derzeit begehrten Bio-Siegel ausgestattet, jedoch dürfen wir Ihnen versichern das alle Produzenten von uns mit Bedacht ausgewählt wurden und mit etwas viel besserem ausgestattet sind als einem Zertifikat: Sie haben ein gutes Gewissen!

Ganz nach der Devise: „Da wo es mir schmeckt, fühl ich mich zuhause!“



Süße Unabhängigkeitserklärung

Wie so oft war es ein findiger Piemonteser, der eigentlich nur aus der Not heraus eine außerordentliche Spezialität entwickelte, die bis heute von Chocolatiers in aller Welt geschätzt und verarbeitet wird. Da, zu der Zeit Napoleons, hohe Zölle auf amerikanische Kakao-Importe erhoben wurden, begann man die Schokolade mit gemahlenen Haselnüssen zu strecken. Diese Rezeptur wurde verfeinert und bürgerte sich schnell als eigenständige Spezialität ein. Aus dem Französischen haben wir das Wort „Nugat“ oder „Nougat“ übernommen, meinen damit jedoch meist das gleiche wie der Italiener mit „Gianduia“! Auch heute noch gilt die cremige Schokolade aus Turin als eine der Besten. In erster Linie verdankt sie dies der Tonda Gentile (= “große Runde”), einer örtlichen Nuss-Sorte, die sich durch einen gehobenen Geschmack auszeichnet.
Die wahrscheinlich berühmteste Haselnusspraline verdanken wir der Confiserie Caffarel. Die legendäre Gianduiotto-Gießpraline trat erstmals 1865 während des Karnevals in Erscheinung. Vorbild und Namensgeber war die traditionelle Theatermaske Gianduja, welche auf der Person des Gian d`la Duja beruhen soll. Der lebenslustige, lokale Bauer war vor allen Dingen aufgrund seiner vom Wein geröteten Wangen bekannt.
Für die Stadt Turin und die Region Piemont ist die Maske Sinnbild für die Unabhängigkeitskriege, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts ausgefochten wurden. Der typische Dreispitz des Gian mag dabei wohl die wichtigste Inspiration für die Praline gewesen sein.

 

Ein Aperitif in Harry‘s Bar

Wie es sich gehört beginnen wir unser Geschenk-Menü mit einem Aperitif. Wenn wir über „Aperitif“ sprechen, meinen wir jedoch nicht nur den appetitanregenden Schaumwein oder Longdrink, den man vor einem Essen zu sich nimmt, sondern vielmehr das ganze gesellschaftliche Ereignis, welches dahinter steht. Langsam ankommen, sich kennen lernen, die Vorfreude steigern und bewußt einen außergewöhnlichen Abend anklingen lassen. Aus der Idee hat sich in Italien eine regelrechte Kultur entwickelt. So ist es üblich, sich nach der Arbeit in Bars und Kneipen auf einen Drink zu verabreden.

Welche Bar wäre wohl geeigneter für unseren exklusiven „Aperitivo“ als Venedigs legendärer Szene-Treff „Harry‘s Bar“. Es war im Jahre 1929, als der Barmann Giuseppe Cipriani als Barmann des Hotel Europa den Amerikaner Harry Pickering kennenlernte. Der leichtsinnige, junge Mann aus den vereinigten Staaten führte an der Bar des Hotels ein ausschweifendes Leben und hatte innerhalb kürzester Zeit sein Vermögen durchgebracht. Die wohlhabende Familie speerte ihm seine Konten und ließ ihn sozusagen in Venedig zurück. Cipriani, der nicht nur ein Meister des Mixens von Drinks war, erkannte gleich, dass mit einem seiner besten Gäste etwas nicht stimmte und stellte diesen zur Rede. Pickering bat um umgerechnet 5000 Dollar, die er benötigte, um seine Schulden vor Ort zu begleichen, die Heimreise anzutreten und einen letzten Martini zu bezahlen. Für einen Hotelangestellten eine beträchtliche Summe, doch er gab ihm das Geld. 2 Jahre später betrat der sichtlich geleuterte Geschäftsmann erneut das Hotel, beglich seine Schulden und überreichte dem Barkeeper 40.000 Lire für die Eröffnung einer eigenen Bar, die auf den Namen „Harry‘s Bar“ getauft werden sollte. Eine alte Seilerei wurde zu einer einfachen und zugleich eleganten Bar umfunktioniert, die zu einem magischen Anziehungspunkt für berühmte Schauspieler, Schriftsteller und den Jet-Set allgemein wurde. Das ausgezeichnete Essen und die selbst kreierten Drinks, allen voran der herrliche Bellini-Cockatil (siehe Seite 5), machen die Bar auch heute noch zu einem von Venedigs beliebtesten Ausflugszielen. 

 




Der Konditor unseres Vertrauens...

Die Gemeinde Mombaruzzo ist mit ca. 1200 Einwohner ein eher unscheinbarer Ort der Provinz Asti (Piemont). Wäre da nicht der unnachahmliche Duft, der aus den traditionellen Bäckereien in die pittoresken Gassen hinausströmt. Obwohl nicht belegt, hält Mombaruzzo daran fest, die Wiege des legendären Amaretti-Plätzchens zu sein. Unbestritten ist zumindest, dass die örtlichen Gebäckspezialitäten einen ausgezeichneten Ruf genießen.
Die Geschichte des Amaretti ist auch die Geschichte von Franco Vicenzi. Erste Erwähnungen stammen aus dem 18. Jahrhundert. Zu dieser Zeit war die süße Köstlichkeit noch der Küche des Landherren von Mombaruzzo vorbehalten. Wöchentlich wurde lediglich eine gewisse Menge von mehreren Bäckern produziert. Einer dieser Meister war ein Vorfahre des Franco Vicenzi, so dass die geheime Rezeptur für den „Morbidoro“ schließlich auch in dessen Hände fiel und fortan von ihm gehütet wird. Unser liebster Konditor nutzte die Jugendjahre, um seine Künste zu verbessern und konnte gleich bei der Eröffnung  seines eigenen Betriebes große Erfolge verbuchen. An der Popularität des Amaretti ist der dynamische Familienbetrieb sicher nicht unbeteiligt gewesen.
Auch heute noch zielt „Cavalier Vicenzi“ in keinster Weise auf die Massenproduktion ab. Die Sorge um die Qualität seines Angebotes brachte dem Familienunternehmen diverse Auszeichnungen ein. Und das schmeckt man...
 


Ein Besuch bei Franco Perocchio

Auszug aus dem Tagebuch einer meiner letzten Erkundungsreisen: „Frischer Trüffel auf Buttertagliatelle, dazu ein Glas Barbera, gereifter Käse mit Balsamico und dann... Ich bin in einen barmherzigen Traum versunken, der wohl vom Essen am Vorabend herrührt, als der Wecker klingelt und mich in die Wirklichkeit zurückholt. 6:31 Uhr. Das Ziffernblatt kennt keine Gnade. Doch es muss sein. Ich habe mir für den heutigen Tag einiges vorgenommen. Völlig schlaftrunken wanke ich zum Fenster in der Absicht, mich mit ein wenig frischer Luft aus dem Dämmerzustand zu befreien. Sofort bin ich hellwach. Der bombastische Blick auf die Alpen, die hinter den milden Frühnebeln schlummern, hat noch kein einziges Mal seine Wirkung verfehlt.
Heute absolviere ich das volle Lieferanten-Programm: Stippvisite beim Winzer Franco Perocchio in Vaglio Serra, Mittagspause in Nizza Monferrato, danach zum Amaretti-Bäcker in Mombaruzzo, anschließend Rundgang durch den Hochsicherheitstrakt der Distilleria Berta. Auf dem Rückweg Castel Boglione (Weingut Garitina) und die fantastische Enoteca in Canelli. Sportlich, aber durchaus machbar.

Nach einigen Vorbereitungen, einem spärlichen Frühstück, ganz nach italienischer Art und ca. 30 Minuten Fahrt treffe ich gegen 8:30 Uhr auf dem Weingut von Franco Perocchio ein. Obwohl ich mich angekündigt habe bin ich ein wenig nervös, denn Terminvereinbarungen sind gemäß der italienischen Mentalität nicht als verbindlich zu betrachten. Meine schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich. Franco ist natürlich nicht da! An seiner Stelle empfängt mich seine Frau an der Einfahrt. Ohne Umschweife führt sie mich ins Haus, setzt mich auf einen Stuhl und serviert mir ungefragt frischen Kaffee, warmes Brot und die beste Salami, die ich je probiert habe. Keine Sonderbehandlung für gute Kunden, sondern nur ein kleiner Eindruck der typisch piemontesischen Gastfreundschaft. Irgendwie gibt sie mir zu verstehen, dass ihr Mann noch im Wald unterwegs sei. Vermutlich geht er gerade seiner zweiten großen Passion nach - der Trüffelsuche! Meinen Dolmetscher habe ich heute leider nicht dabei, doch die Verständigung mit Händen und Füssen funktioniert mittlerweile ganz gut. Eigentlich gibt es auch nicht viel zu bereden. Die Zeiten als wir noch kartonweise die Ware mit dem eigenen PKW überführt haben sind vorbei. Seit 3 Jahren importieren wir regelmäßig im Jahr mehrere Paletten Wein. Eine geschlagene Stunde harre ich aus bis Franco in einem alten Kittel und mit schmutzigen Händen die Küche betritt. Es folgt eine herzliche Begrüßung. Die Verspätung wird nicht weiter kommentiert. Als Gastgeschenk habe ich eine 5-Liter-Faß deutsches Bier im Gepäck.  Aus Erfahrung weiß ich: Das kommt bei den Italienern an! Die Freude ist mehr als überschwänglich, was für mich in Anbetracht der legendären Spezialitäten vor der eigenen Haustür ein Rätsel ist. Franco will sich erkenntlich zeigen, kramt hektisch in seiner Tasche und präsentiert mir stolz einen Trüffel von stattlicher Größe. Vermutlich der 10-fache Gegenwert zu meinem Biergeschenk. Ich mache einen ersten Versuch, mich nun wieder höflich aber bestimmt zu verabschieden.

Keine Chance! Mir wird gestikuliert, dass ich mindestens noch einen Blick in den Weinkeller werfen müsse, um die aktuellen Jahrgänge zu begutachten. Nun ja, ein kleiner Schluck kann wohl nicht schaden. Unnötig zu erwähnen, dass ich bereits an diesem Punkt weit hinter meinem Zeitplan liege. Wir steigen hinab in die uralten Eingeweide der Kellerei. Hier bewahrt der erdverbundene Piemonteser seine Schätze auf, die er mir mit der Ausgelassenheit eines kleinen Jungen ebenso euphorisch präsentiert wie seine Standarderzeugnisse. Bei diesem Wein muss man einfach schwach werden! Gekonnt ignoriere ich die innere Stimme die mich fragt, ob ich bei der Menge Alkohol überhaupt noch fahrtüchtig bin. Glücklicherweise komme ich garnicht in die Bedrängnis diesen Gedanken fortzuführen, denn als wir zur besten Mittagszeit zurück an die Oberfläche kommen, erwartet uns schon wieder Francos bessere Hälfte mit einer delikaten Suppe. Mein letzter Anlauf den Absprung zu schaffen, ist nur noch kläglich und wird einfach unkommentiert überhört. Den Nachmittag vertreiben wir uns mit Wein und köstlichen Häppchen. Dabei sehen wir uns Familienvideos an, in denen stets auch Francos geliebte Weinberge eine gewichtige Rolle spielen. Als ich am frühen Abend gnädigerweise verabschiedet werde, verspreche ich dass ich bis zum nächsten Besuch meine Italienisch-Kenntnisse verbessern werde. Franco stellt mir dafür in Aussicht, dass wir uns dann zusammen auf Trüffelsuche begeben werden. Ich bin ehrlich gerührt, denn ich weiß, dass eine solche Einladung ein außerordentliches Privileg ist.

17.37 Uhr. Ich sitze im Taxi und befinde mich auf dem Heimweg zu meiner Unterkunft. Unterm Strich: Ein ganz typischer Lieferantenbesuch, wie ich ihn eigentlich nicht anders kenne!


 

 
Made in Germany
(Artikel zum 60jährigen Jubiläum der BRD)

Wirtschaftswunder, Mauerbau, das Wunder von Bern und die Wiedervereinigung. Deutschland hat in 60 Jahren Bundesrepublik viel erlebt und viel bewegt. Das möchten wir auf den folgenden Seiten gebührend mit Ihnen feiern. Denn nach turbulenten Abschnitten in unserer Geschichte ist der Titel „Made in Germany“ heute mehr denn je ein verlässliches Qualitätssiegel. Die exklusiven Geschenkideen und gourmetverdächtigen Feinkostartikel werden es Ihnen beweisen.
 
Wußten Sie eigentlich das unser Qualitätssiegel „Made in Germany“ noch aus dem 19. Jahrhundert stammt? Als zu dieser Zeit neben Großbritannien der Wirtschaftsaufschwung auch in anderen Industrienationen spürbar wurde, begann man ausländische Waren, insbesondere die deutschen, zu kennzeichnen. Dies sollte dem Schutz der einheimischen Produkte dienen. Im ersten Weltkrieg wurde diese Deklarierung ausgeweitet. Die Erzeugnisse der Kriegsgegner sollten damit besser von den eigenen zu unterscheiden sein. Ziel der britischen Regierung war es somit die Bürger zum Boykott zu bewegen. Die Kennzeichnung wurde auch nach dem Krieg beibehalten. Kurioserweise bewirkte die zielgerichtete Maßnahme gegen deutsche Importe schnell das Gegenteil. Da die hiesigen Güter hinsichtlich ihrer Qualität den Waren der ausländischen Nationen den Rang abliefen, wurden die drei Worte zum Sinnbild für Perfektion und hohe Güteklasse.

Auf dem kulinarischen Sektor änderte sich das hohe Ansehen, als in den 60er Jahren die leichte mediterrane Küche Einzug hielt. Unverständlicherweise galt deutsches Essen plötzlich als plump, fad und wenig raffiniert. Mit dem verstärkten Einsetzen des Umweltgedankens und dem Ruf nach einer bewußteren Ernährung wurden deutsche Spezialitäten glücklicherweise rehabilitiert. Der Verbraucher hat erkannt, dass beim „Bauern vor der Haustür“ oder beim „Metzger um die Ecke“ eigentlich schon immer alles „bio“ war, obwohl nicht von einer Kontrollstelle zertifiziert. Was nützt das Bio-Gemüse aus Fernost, wenn dort die Richtlinien immer weiter gemäßigt werden, um so den hohen Bedarf zu sättigen. Das Wichtigste ist und bleibt jedoch: „Zuhause schmeckt es am Besten!“ So wird Ihnen jeder noch so anspruchsvolle Gourmet einräumen, dass es sein Leibgericht nur „zuhaus bei Muttern gibt“!



Aceto Balsamico

Lust oder Frust? Die beliebte Essig-Spezialität ist ein neuerliches Beispiel für die gekonnte Irreführung des Verbrauchers. Seitdem sich die italophile Note durch unseren täglichen Speisenplan zieht, türmen sich die Balsamico-Variationen sogar schon in den Discounter-Regalen. Dabei verheißt der wohlklingende Name, mit dem man ein urtypisches, italienisches Traditionsprodukt verbindet, erst einmal garnichts Gutes. Denn der Begriff „Aceto Balsamico“ unterliegt keinem Schutz und er sagt noch nicht einmal etwas über die Herstellungsweise aus. Hinter dem Namen könnte sich sogar ein x-beliebiger Essig aus China oder USA verbergen. Die besondere Kennzeichnung hingegegen genießt der Aceto Balsamico „Tradizionale“ von Modena oder aus der Provinz Emilia. Diese flüssige Rarität darf dann je nach Qualität auch schon einmal 6000,- Euro pro Liter kosten und ist gänzlich ungeeignet für einen frischen Salat. Aber was darf man denn nun kaufen und was nicht? Machen Sie es doch einfach genauso wie wir! Setzen Sie auf ausgesuchte Produkte, denen ihr Ruf vorauseilt und deren Geschmack selbst den Vergleich mit einem echten Tradizionale standhält.   



Gaggohaas - Füsslipyjama

Sie werden es nicht glauben! Sogar ein Geschenkeverkäufer ist schon einmal ratlos, wenn es um persönliche Geschenkefragen geht. So begab es sich, dass einer unser Mitarbeiter nach dem perfekten Geschenk für seine Frau suchte. Diese war kurze Zeit zuvor zum ersten Mal Mutter geworden und kam stets ins Schwärmen, wenn sie ihrem Sohn den kuscheligen Pyjama-Strampler überzog: „Könnte es so etwas doch für Erwachsene geben!“ Die erste Recherche erfolglos! Doch so schnell gibt ein Mitarbeiter von Apropos Geschenk nicht auf. Schließlich wurde er im Nachbarland Schweiz fündig. Was er dort fand war so überzeugend, dass er sich dafür einsetzte, dieses einzigartige Produkt auch auf dem hiesigen Markt zu platzieren.
Als fixe Idee in einer Bierlaune entstanden, ist GaggoHaas mittlerweile ein stetig wachsendes Unternehmen und verfügt über ein Sortiment mit hohem Wiedererkennungswert. Alles begann mit dem sogenannten Füsslipyjama: Ein einteiliger Schlafanzug mit angenähten Socken. Kalte Füsse ade! Vom ersten Tag an wurde ein Niveau angestrebt, das mit der Qualität führender Wäschehersteller konkurrieren kann. Dieser nachhaltige Gedanke erwies sich als richtiger Weg. Das Porfolio wird immer größer und immer mehr Menschen erfahren von diesem tollen Produkt. Vielleicht sind Sie ja auch bald schon einer der vielen GaggoHaas Fans auf der ganzen Welt. 

 


Wellness - Schnell mal wegträumen!

Sanftes Meeresrauschen im Ohr. Das angenehme Prickeln, wenn die schäumende Gischt die Füsse vorsichtig umschließt. In der Luft liegt der, nicht in Worte zu fassende, Duft von Freiheit. Ein Gefühl des Wohlbefindens, zunächst ganz leise, dann immer stärker, durchströmt jede Pore, lässt Gänsehaut entstehen und erfüllt ganz zuletzt Ihr tiefstes Inneres. Die Gedanken formulieren einen einzigen Satz, der von nichts und niemand verdrängt werden kann: „Es geht mir gut!“
Klingt nach den seltenen, kostbaren Momenten, die man normalerweise nur im Urlaub erleben und in vollen Zügen genießen kann. Dabei ist der beschriebene Spaziergang am Strand doch erst einmal nichts Besonderes, oder nicht? Und ob! Denn es sind die kleinen Dinge, die den Unterschied zwischen dem Gewöhnlichen und dem Unvergesslichen ausmachen.  
Deshalb verstehen wir unter dem gern gebrauchten Begriff „Wellness“ mehr als die bloße Summe verschiedener Kosmetikanwendungen, Saunabesuche und Massagen. Unsere Produkte in diesem Bereich untertstützen die Kunst des „Wegträumens“. Nicht einfach nur kurz abschalten, sondern wirklich die Reißleine ziehen und am Fallschirm sanft hinabgleiten. Sich die Zeit nehmen, solange es eben dauert, ohne bereits wieder mit schlechtem Gewissen die verstreichenden Minuten zu zählen. Das ist ein wunderbares Geschenk, dass Sie mit unseren Ideen an jeden weitergeben können. Was auf keinen Fall bedeutet, dass Sie sich diesen Wunsch nicht ebenso selbst erfüllen dürfen - sogar erfüllen sollten. Wer verlernt die eigenen Bedürfnisse zu stillen, ist schon bald nicht mehr in der Lage andere zu begeistern.
Egal ob natürliche Pflegeprodukte aus der Provence, echte Wohlfühltextilien, entspannende Musik oder Sinnliches für den Gaumen. Jeder Wellness-Artikel hier und auf den folgenden Seiten bietet die Chance für eine kleine Flucht. Herrlich kombinierbar und wundervoll persönlich! Ein Beitrag für mehr Ruhe und Gesundheit. Im Grunde das schönste Geschenk, welches man einem Mitmenschen machen kann.